Unnützes Faschingswissen


Der Fasnetsdienstag 

ist im Jahre: 

 

2018 am 13. Februar
2019 am 5. März
2020 am 25. Februar
2021 am 16. Februar
2022 am 1. März

 

Wenn an Aschermittwoch um punkt Null Uhr die Glocken läuten, beginnt die Fastenzeit, die erst an Karsamstag, also an Ostern, endet.


„Der effektivste Weg, einen Kater zu vermeiden, ist schlichtweg, Alkohol gar nicht oder nur in Maßen zu konsumieren“, schreiben zwei Wissenschaftler zu dem Thema im „British Medical Journal“. Wer sich damit nicht zufrieden gibt, sollte die drei Zauberwörter beachten: Flüssigkeit. Nahrung. Sauerstoff.


Und sind die Faschingstage jetzt eigentlich Feiertage?

Gesetzlich nicht, also müssen wir schon arbeiten bzw. in die Schule. Feiern ist trotzdem erlaubt.


Ins Leben gerufen wurde der englische Straßenkarneval 1964 von karibischen Einwanderern, welche durch Tänze und bunte Kostüme gegen rassistische Übergriffe protestierten.


Unter Guggenmusik versteht man Blasmusik, die meist im alemannischen Raum in der Fasnacht gespielt wird.



In Deutschland gibt es rund 3000 Unternehmen, die sich auf die Herstellung von Karnevalsbedarf spezialisiert haben. Zusammen erwirtschaften diese über fünf Milliarde Euro jährlich. Nicht nur deswegen stellt „die fünfte Jahreszeit“, der Karneval, einen bedeuteten Wirtschafts-faktor dar.


Eigentlich geht es an Fasching darum, den Winter zu vertreiben. Wir hoffen, dass es gelingt.


In Schwaben sagt man Fastnet. Der Begriff stammt aus dem Althochdeutsch. Er setzt sich aus „fasta“, der Fastenzeit, und naht, der Nacht, zusammen und bezeichnet die Nacht vor dem Beginn der Fastenzeit.


Die älteste Fastnachtsfigur ist der Teufel. Das ist seit dem Mittelalter belegt.


Traditionell beginnt der Karneval um 11.11 Uhr - und zwar sowohl am 11. November, als auch an Altweiber, der immer donnerstags stattfindet. Er ist quasi der 'Frauentag' des Karnevals - daher sollten Männer sich in Acht nehmen: Der Brauch, den Herren der Schöpfung an diesem Tag die Krawatten abzuschneiden, wird nämlich heftig gepflegt.


Das Wort Fasching taucht im Hochdeutschen bereits ab dem 13. Jahrhundert zunächst in den Formen vaschanc und ­vaschang auf. Sprachlich leitet sich Fasching, Vaschang, vom Fastenschank her, also dem letzten Ausschank (alkoholischer Getränke) vor der strengen Fastenzeit.


In Österreich und Bayern nennt man den Fasching eben genau so, in Südtirol und Teilen Deutschlands gilt allerdings der Ausdruck „Fastnachtszeit“. „Karneval“ ist ebenfalls in Teilen Deutschlands, vor allem im „Rheinland“ (Köln, Düsseldorf, Aachen), gebräuchlich. Diesen Begriff kennt man trotzdem eher, da er mit den großen Festen zum „Karneval“ in Köln oder Rio verbunden wird. Auch nach Ort variiert der Tag der Feierlichkeiten.


Wenn Sie Karneval in England feiern möchten, müssen Sie Ihre Reise nicht etwa im Februar, sondern in den Sommermonaten antreten. Die farbenfrohen Umzüge ziehen am letzten Wochenende im August durch den Londoner Stadtteil Notting Hill, sodass die Zuschauer viel nackte Haut zu Gesicht bekommen.


1934 erlebten die Guggemusiken in Basel ihren großen Aufschwung und zogen am nicht genutzten Fasnachtdienstag – der nun als spezieller Guggetag gilt – in großer Zahl durch die Stadt: „mit schmetterndem Getöse“, „bäumig schränzend“ und „vorüber rasselnd“.


Die Wurzeln der scherzhafter Weise auch ‚fünfte Jahreszeit' genannten Faschings-, Fastnachts- oder Karnevalszeit reichen weit in die vorchristlichen germanischen Zeiten zurück, in denen die Naturvölker Mitteleuropas in ihrem heidnischen Mythos die Götter in der Natur versinnbildlicht verehrten. 


Es ist nicht möglich, eine einheitliche Definition der Guggenmusik zu finden, da jede Region

andere Fasnachtstraditionen hat.


Ihren Ursprung hat die Guggamusik im Brauch, die Wintergeister mit dem Blasen von Kuhhörnern auszutreiben. Erstmals erwähnt wurde dieser Brauch im 16. Jahrhundert, als man zur Karnevalszeit mit Rasseln, Blecheimern, Trommeln, Kuhglocken oder Pfeifen umherzog. 


Die Quote derjenigen, die während der tollen Tage für einen One-Night-Stand offen sei,

schätzen die Experten auf 3 Millionen.


Der Ausdruck „Rosenmontag“ bezieht sich ursprünglich nicht auf die Blume, sondern kommt von dem Wort „rasen“. Das Deutsche Wörterbuch leitet diesen Zusammenhang vom „rasenden Montag“ ab – soll heißen, das war ein ganz besonderer Partymontag.


Die Römer zeichnen sich für die bunten Umzüge verantwortlich. Sie waren es auch, die sich zur Feier mit Rosen überschütteten – der Vorläufer des heutigen Konfettis.


Die ersten “Vorläufer” des Karnevals-Festes wurden bereits 5.000 Jahre v.Chr. im Zweistromland gefeiert.


Die längste Karnevals-Vorstellung der Welt wurde von der rheinischen Gruppe „Dä Radschläger“ 2007 in Düsseldorf vorgetragen. Mit sagenhaften 33 (!) Stunden glückte der Rekordversuch und zog ins Guiness-Buch der  Rekorde ein.


Der Begriff "Guggamusik" leitet sich vermutlich her von „Gugge“, was im Alemannischen für Tüte steht. Im Schweizerdeutsch steht der Begriff „Gugge“ für alle Arten von Blechblasinstrumenten.


In Köln wurden im Straßenkarneval 2012 insgesamt 227 Pinkler (213 männliche und 14 weibliche Jecken) beim "Wildpinkeln" erwischt. Am Rosenmontag waren es 29 Pinkler.


In der „Fasnetszeit“ findet jährlich in Schwäbisch Gmünd das größte „Internationale Guggen-musik-Treffen“ der Welt statt. 

Guggamusik isch geil!

Quellen: Wikipedia, Internet.